UI Design Trends

Wie auch in der Mode gibt es im UI Design Trends, die sich durchsetzen. Mit neuen Technologien entstehen neue Potentiale, die dieses Jahr mehr denn je relevant sind.

Hintergrund

Die Internetnutzung und Verwendung technischer Geräte ist in den letzten zwei Jahren enorm angestiegen. Es gibt mehr User, eine höhere Nachfrage, veränderte Anforderungen und neue Tools. Das hat dazu geführt, dass das UI Design wichtiger und das UX Design dynamischer denn je ist. Damit einher gehen einige Trends. Für das UI zählen der Dark Mode, Bold Fonts und Illustrationen zu den Dauerrennern, die es nun schon seit Jahren gibt.
Auch wenn diese Elemente weiterhin digital dominieren werden, gibt es neue Trends, die dem Online-Auftritt frischen Wind verleihen und ein spannenderes Nutzererlebnis schaffen. Wir stellen euch zwei dieser Trends vor.


Parallax Scrolling

Ganz vorne mit dabei ist der Parallax Effekt, eine optische Illusion. Objekte, die sich schneller bewegen, wirken dabei näher am Betrachter. Wohingegen Elemente, die sich im Vergleich dazu langsamer bewegen, weiter weg erscheinen. Das Parallax Scrolling findet in mehreren Gebieten Anwendung. Darunter fallen zum Beispiel das Erzählen einer Geschichte und die Verringerung der Absprungrate. Da Objekte beziehungsweise Inhalte häufiger geteilt werden, kann der Rezipient die Informationen leichter aufnehmen als bei einer rein schriftlichen Aufbereitung. Das führt dazu, dass sich das Layout intuitiv anfühlt, wenn die Elemente gut aufeinander abgestimmt sind. Dadurch ist eine Webseite mit Parallax einprägsamer und lenkt die Aufmerksamkeit des Users. Die entstandene Tiefe hilft bei der Identifikation mit der fiktiven Umgebung.

Nachteil des Parallax Scrolling ist jedoch die längere Ladezeit, die durch die Animationen entsteht. Darüber hinaus können die deutlichen Bewegungsunterschiede der Elemente zu einem erschwerten Lesen von Texten führen. Um dies zu vermeiden, raten wir die Nutzung von Parallax Effekten hauptsächlich auf B2C-Webseiten. Die endgültige Position der Elemente sollte nach der Animation beibehalten werden, um so Verwirrung beim User zu vermeiden. Der Scroll-Effekt sollte eher im Hintergrund platziert sein, um nicht von wichtigen Inhalten abzulenken.

Neumorphismus

Der Neumorphismus hat seinen Ursprung im Skeumorphismus, einer Designrichtung, die einen natürlichen Stile nachahmen soll. Meist wird dies durch einen 3D Look der Elemente kreiert. Dem Skeumorphismus folgend, kam das Flat Design und das Material Design von Google.

Neumorphismus ist eine Kombination aus Skeumorphismus und Flat Design. Ergebnis ist ein ein Soft UI. Das bedeutet, dass eine realistische Nutzeroberfläche durch ein weiches, haptisch wirkendes Interface gestaltet wird.

Der Effekt wird erzeugt, indem zwei Schatten auf ein Element gelegt werden, beispielsweise auf der oberen linken Seite ein heller und auf der unteren rechten Seite ein dunkler Schatten. Wichtig ist, dass der Hintergrund nicht vollständig weiß ist, da sonst der helle Schatten nicht erkennbar wäre. Ergebnis ist ein kontrastarmes, ästhetisches Design, das trendig wirkt. Durch Neumorphismus können realistisch aussehende Designs für Schieberegler, Toggl-Buttons oder Fortschrittsbalken erzeugt werden. Der Design Trend ist nicht für bewegliche Elemente geeignet. Auch beim Thema Accessibility ist der Neumorphismus eher schlecht. Dem geringen Kontrast kann allerdings mit Farben entgegengewirkt werden.

Auch in 2022 werden bestehende Design Trends durch neue, aufstrebende und kreative Ideen ersetzt. Wir beraten Sie gerne, wie Sie Ihrer Webseite einen modernen Look verleihen können.

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