SEO - Platz #1 in Google
in ein paar Schritten

Suchmaschinenoptimierung ist aus der heutigen digitalen Welt des Marketings nicht mehr wegzudenken. Nutze unseren Guide, um dein SEO Schritt für Schritt zu verbessern und generiere mehr Traffic auf deiner Webseite.

Es kann sehr frustrierend sein. Man hat seine Website nach unzähligen Stunden endlich fertiggestellt und veröffentlicht. Doch dann findet man seine Seite kaum selbst in Google und an den erträumten organischen Traffic ist garnicht erst zu denken. Da fragt man sich "Was habe ich falsch gemacht?" oder "Wie komme ich in Google auf die erste Seite?". Auf diese Fragen möchten wir dir im Folgenden eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geben und erläutern, worauf du achten musst, um von der Suchmaschine mehr Beachtung geschenkt zu bekommen.

Suchmaschinenoptimierung (engl. search engine optimization) ist aus der heutigen digitalen Welt des Marketings nicht mehr wegzudenken. Mithilfe von SEO kann man für seine Website viel organischen, also unbezahlten Traffic erhalten. Das macht potenzielle Kunden aufmerksam, ohne dass man für Werbung oder Ähnliches zahlen muss. Klar, dass SEO in einer Zeit, in der selbst das Café von nebenan eine eigene Webpräsenz pflegt, in aller Munde ist. Hierbei ein klares Ziel zu definieren ist einfach: Man möchte die Leiter der Suchergebnisse hochklettern - möglichst in die Top 10 oder gar die Top 5, denn über Seite 1 hinaus schauen nur 14% der Google-Nutzer. Damit du dieses Ziel erreichen kannst, haben wir dir im Folgenden einen Guide für SEO zusammengestellt.

Zunächst kann man die Rankingfaktoren grob in drei Gruppen einteilen. Der erste und wichtigste Rankingfaktor ist der Inhalt deiner Seite. Hierbei gilt es zu ermitteln, ob dieser deiner Zielgruppe einen Mehrwert bietet. Zudem gibt es die Onpage Optimierung, welche mit verhältnismäßig wenig Aufwand umgesetzt werden kann. Zuletzt gibt es noch die Offpage-Maßnahmen, welche schon etwas schwieriger zu beeinflussen sind.

Content & Keywords

Maßnahmen

Onpage-Maßnahmen: Metaangaben, Seitenqualität, Seitenstruktur, Verlinkung, Performance

Offpage-Maßnahmen: Backlinks, Verbreitung in Social Media, Clickrate, Time On Page


CONTENT

Wie bereits erwähnt, ist der ausschlaggebende Faktor für eine gute Ranking-Position die Qualität des Contents. Wie der Content ankommt, ist natürlich eine rein subjektive Entscheidung der Nutzer. Daher ist es zunächst wichtig, eine klare Definition seiner Zielgruppe festzulegen. Ist dies geschehen, muss man sich die Frage stellen, wie man dieser Zielgruppe einen echten Mehrwert bieten kann. Denn ist das der Fall, stehen die Chancen auch gut, dass Nutzer länger auf der Seite verweilen und die Website weiterempfohlen wird, was von Google auch belohnt wird. Hierzu kann man nach Problemstellungen der Zielgruppe suchen und für diese in seinem Content einen Lösungsansatz anbieten. Außerdem ist es entscheidend, durch eine passende sprachliche Ausdrucksweise sowie im Format der Zielgruppe gerecht zu werden. So nutzen die Anwender zur Informationsbeschaffung häufig lieber eine kurzes, verständliches Video, anstatt einen langen Text. Welches Format das beste ist, kommt natürlich ganz auf den gewählten Inhalt und die spezifische Zielgruppe an.


KEYWORDS

"Was geben meine potenziellen Kunden in Google ein?" - genau das ist der Grundgedanke für ein erfolgreiches Keyword-Management. Hierbei sollte man sich zwar ein Haupt-Keyword festlegen, es ist jedoch wichtig, den Fokus nicht nur auf dieses Keyword zu legen, sondern mehrere ebenfalls relevante Schlüsselwörter in den Content einzubauen.

Keywords lassen sich in Long-Tail und Short-Tail Keywords einteilen. Als Short-Tail Keywords bezeichnet man kurze Phrasen wie z. B. "Laptop kaufen" oder "Fotografie". Diese weisen zwar ein hohes Suchvolumen, aber auch einen großen Wettbewerb auf. Long-Tail Keywords sind längere und spezifischere Suchanfragen wie z.B "Laptop Grafikkarte gebraucht kaufen" oder "Lichteinstellungen für Outdoorfotografie". Diese haben zwar einen geringeren Traffic vorzuweisen, sind jedoch mit weniger Wettbewerb verbunden. Ein weiterer Vorteil von Long-Tail Keywords ist, dass die Nutzer eine höhere Interaktionsbereitschaft mit sich bringen, da sie schon genau wissen, wonach sie suchen. Das schmälert die Streuverluste. Besonders für den Anfang empfehlen wir, Keywords mit einem Suchvolumen von unter 1000 Aufrufen pro Monat zu wählen.

Um die wirklich relevanten Phrasen herauszufinden, gibt es eine ganze Menge an Tools. Wir möchten dir ein paar nützliche Helfer-Tools vorstellen, die dir unsere Meinung nach weiterhelfen können die passenden Suchbegriffe zu finden.

Google Trends

Mit Google Trends kannst du dir anzeigen lassen, wie beliebt das jeweilige Keyword in deinem Land momentan ist. Jedoch gibt Google die Werte hierbei nur relativ aus, man bekommt nur den Verlauf der Beliebtheit des Keywords anhand einer Skala von 0 bis 100 angezeigt und nicht die genaue Anzahl der Suchanfragen.

Google Ads Keyword-Planer

Der Google Keyword-Planer richtet sich zwar eigentlich an Nutzer von Google Anzeigen, jedoch kann man sich diesen auch für seine Keywords zunutze machen, um die Suchvolumina zu bestimmen. Einziges Manko: Seit August 2018 werden für Kunden, die nicht über ein gewisses Werbebudget kommen, nur die groben Bereiche (1-100, 100-1000, ...) angezeigt.

Answer the public

Answer the public ist ein sehr hilfreiches und intuitives Tool, in das man lediglich ein Buzzword zu einem beliebigen Thema eingibt. Anschließend erhält man häufig gesuchte und beliebte Phrasen, die im Zusammenhang mit dem verwendeten Wort stehen. Außerdem ist das Tool besonders zu empfehlen, um Fragestellungen aufzuzeigen.

Hast du nun ein paar potenzielle Keywords gefunden, kannst du im Anschluss den Wettbewerb analysieren. Um die Stärke der Konkurrenz zu überprüfen, können wir dir die MOZ-Toolbar empfehlen. Mit diesem kostenlosen Plug-in für den Webbrowser Chrome werden dir zu deinen Suchergebnissen zwei zusätzliche Werte angezeigt: die Domain Authority und die Page Authority. Diese Werte geben einen Anhaltspunkt auf die SEO-Stärke der jeweiligen Seiten und Domains. Um für den Anfang konkurrenzfähig zu sein, sollten die meisten Ergebnisse deiner gewählten Suchanfragen Werte unter 30 besitzen. Hast du nun ein paar Keywords mit einer guten Balance aus Suchvolumen und Wettbewerb gefunden, dürfen wir dir gratulieren. Hiermit hast du schon den wichtigsten Schritt als SEO-Neuling absolviert.

Onpage-Optimierung
Hiermit kannst du deinem SEO Rang ohne
großen Aufwand einen kräftigen Schub geben.

TITLE

Der title dient zum einen als Überschrift für dein Google Snippet, d. h. Informationen, die in den Suchergebnissen angezeigt werden, und zum anderen wird er im jeweiligen Tab angezeigt. Darüber hinaus zählt er noch zu den wenigen Tags, die direkt in das Google Ranking mit einfließen. Nun sollte man auf jeden Fall sein wichtigstes Keyword darin platzieren - im besten Fall an erster Stelle. Das heißt anstatt "Heute im Angebot: Laptop Grafikkarten gebraucht kaufen" wäre "Laptop Grafikkarten gebraucht kaufen - nur noch heute im Angebot!" sinnvoller für die Bewertung.


DESCRIPTION

Die Description fließt seit 2017 nicht mehr direkt in das Ranking mit ein, ist aber dennoch wichtig zu optimieren. Google belohnt nämlich Suchergebnisse mit einer hohen Click Through Rate (CTR), das heißt wie viele Klicks bekommt dein Link im Verhältnis zu seinen Views. Daraus folgt, dass man unbedingt dafür sorgen muss, dass möglichst viele Nutzer, die die Suchanfrage sehen, auch darauf klicken. Diese nehmen natürlich neben den Titel auch die Description darunter als potenziellen Klickfaktor. Wenn es in den Kontext des Themas passt, können Emojis in Titel oder Description auch als wahre Eyecatcher dienen.


METATAGS

Die Metatags dienen der Suchmaschine als zusätzliche Informationen zu deiner Webseite. Man kann sie einfach im Head der Webseite einbinden. Auch wenn sie keinen direkten Einfluss auf dein Ranking haben, so macht es doch Sinn, den ein oder anderen Tag einzubinden. Im Folgenden werden die wichtigsten Meta-Tags vorgestellt:

  • Canonicals: Dieses Tag gibt die ursprünglich verantwortliche Website für die jeweiligen Inhalte an. Falls du zum Beispiel eine extra URL für eine mobile Variante oder eine Druckversion hast, weiß Google somit, dass es zu deiner eigentlichen URL gehört. Somit besteht nicht die Gefahr, dass sie deine URL als kopierten Content abstraft.

  • Viewport: Google belohnt mobile-friendly Websites, deshalb sollte unbedingt der Darstellungsbereich der Seite angegeben werden.

  • Social Media & OpenGraph: Diese Tags haben keinen direkten Einfluss auf das Ranking, sind aber von Vorteil, um Shares zu erlangen und damit Klicks, was wiederum gut für das Ranking sein kann. Mit den OpenGraph oder Twitter Cards kann man ähnlich wie mit Title und Description weitere Informationen einfügen, die beim Teilen zusätzlich zum Link angezeigt werden. Zusätzlich ist es möglich, ein Bild anzuhängen, was einen einfachen Link schnell in einen interessanten Eyecatcher verwandelt. Hier muss man auf die jeweils empfohlenen Abmessungen der Bilder achten, damit sie nicht unschön beschnitten werden.


SEITENQUALITÄT

Der nächste Schritt dreht sich um die Qualität deiner Website. Hier steht vor allem ein ausgewogenes Verhältnis aus Überschriften, Texten und Bilder im Vordergrund. Dein erster Gedanke sollte immer sein: Was kann ich verbessern, damit sich potenzielle Nutzer besser auf der Seite zurechtfinden? Ein wichtiger Punkt ist hier auch die Qualität des Textes. Zum einen sollte dieser natürlich inhaltlich interessant gestaltet sein, zum anderen ist es wichtig, dass der Text sprachlich einfach zu lesen ist. Hierbei helfen verschiedene Onlineeditoren, welche den Text analysieren. Wir nutzen gerne die kostenlose Textanalyse von Wortliga. Das stumpfe Einbauen von Keywords in möglichst jeden Satz gehört heutzutage nicht mehr zum SEO-Alltag. Denn genau wie auch unser Leitsatz besagt, Google möchte die besten Seiten für die Nutzer finden und keine Texte, die gefühlt nur aus denselben Keywords bestehen. Hier kommen die so genanten LSI-Keywords ins Spiel. Ein Text über ein Thema sollte möglichst auch Wörter aus demselben Umfeld verwenden. Zum Thema Fotografie wären passende LSI-Keywords z.B. Kamera, Objektiv, Belichtung oder Motiv. Dies ist nicht nur von Vorteil für dein Ranking, es macht auch deine Texte abwechslungsreicher und besser verständlich.


SEITENSTRUKTUR

Im Zusammenhang zur Seitenqualität steht auch die Seitenstruktur. Hier sollte man sich die Frage stellen: Ist meine Seite logisch aufgebaut oder gibt es noch Verbesserungspotenzial? Die Überschriften im Web werden durch H-Tags dargestellt. Hierbei ist die H1 Überschrift die wichtigste der jeweiligen Seite und sollte auf jeden Fall das main Keyword verwenden. Ganz wichtig: Jede Seite sollte genau eine H1 Überschrift haben! Nicht zwei, nicht drei und auch nicht gar keine - genau eine. Nun sollte man auf eine logische Überschriftenarchitektur achten. Nach der H1 gliedern sich die H2 Überschriften unter, welche jeweils H3 Unterschriften umschließen - und so weiter.


VERLINKUNGEN

Genauso wie für die Überschriften sollte man auch eine Strategie für die Struktur der internen Verlinkungen haben. Sie sollten intuitiv für den Nutzer und einfach zu finden sein, jedoch auch nicht im Übermaß benutzt werden. Hier ist eine gesunde, logische Balance wichtig. Wenn man sich hier nicht ganz sicher ist, kann man auch bei erfolgreichen Seiten der Konkurrenz nachsehen, wie sie es gelöst haben. 


PERFORMANCE

Die Performance ist in der Suchmaschinenoptimierung ein oft weniger beachteter Punkt. Besonders in der heutigen mobile first Generation ist eine schnelle Pageload Zeit essenziell und fließt auch in die Google-Bewertung mit ein. Um diese zu erreichen, gibt es ein paar Dinge, auf die man achten sollte. Keine zu aufwendigen Medien. Ja - hochauflösende Bilder sehen gut aus, aber sie bringen auch mächtige Datenmengen mit sich. Hier sollte immer der Nutzen im Verhältnis zum Datenvolumen stehen. Ein schönes hochauflösendes Bild in der Stage ist schön und auch sinnvoll, aber die ganze Webseite mit solchen Bildern zu beladen wäre unverhältnismäßig. Um Fotos maximal und verlustfrei zu minimieren, empfehlen wir TinyJpg. Außerdem ist die Verwendung von SVG Bildern sinnvoll, sofern das möglich ist. Beispiele hierfür wären das Logo, Emojis und Icons oder Formen. Das codebasierte Vektorformat benötigt für so manches Logo unter 10 kByte. Besonders beim Gebrauch von CMS Systemen wie WordPress & Co. empfiehlt es sich auch einen kritischen Blick auf die aktiven Plug-ins zu werfen und alle zu deaktivieren, die nicht benötigt werden. Diese sind auch im Code eingebunden und können die Performance schmälern. Für Blogs und ähnliche dynamische Seiten ist jedoch ein Caching Plug-in zur Steigerung der Performance empfehlenswert.

Offpage-Optimierung
Jetzt geht's ans Promoten deiner Seite!

BACKLINKS

Bei der Offpage-Optimierung ist der Aufbau von Backlinks das A und O. Hiermit unterscheidet sich, ob du es bis in die Spitze des Rankings schaffst. Der Aufbau von nachhaltigen und hochwertigen Backlinks ist zwar etwas langwierig, aber es lohnt sich! 

Zunächst muss man zwischen Dofollow- und Nofollow-Backlinks unterscheiden. Standardmäßig haben Links die Eigenschaft Dofollow, was bedeutet, dass sie an die verlinkte Seite ein Teil ihrer Autorität vererbt und somit dem Ranking einen Schub gibt. Bei Nofollow Links, wie sie in der Regel auch in sozialen Netzwerken vorkommen, ist dies nicht der Fall. Das bedeutet nicht, dass diese Links unwichtig sind, jedoch weniger relevant für das Ranking. Ziel ist es, von möglichst hochwertigen und seriösen Seiten Dofollow-Links zu erhalten. 

Hierfür gibt es zahlreiche Techniken - zwei davon sind die Skyscraper-Technik und Infografik Strategie.

Skyscraper-Technik

Die wohl bekannteste, aber auch berüchtigtste Backlink-Strategie ist die sogenannte Wolkenkratzer Technik. Der Grundgedanke dieser Technik ist es besseren Inhalt zu erstellen, als die Top 5 des jeweiligen Keywords. Suche dir hierfür unter den ersten Ergebnissen die Seite aus, die deinem geplanten Content am meisten ähnelt und überprüfe, ob die Seite mehrere hochwertige Backlinks besitzt. Wenn ja, dann versuche auf deiner Seite denselben Inhalt noch besser und intuitiver darzustellen. Gelingt dir das, dann beginnt der eigentliche Clou dieser Technik. Nun kannst du sämtliche Websites anschreiben, die auf die von dir gewählte Seite verlinken und anfragen stattdessen dich zu verlinken, da dein Content ja besser ist. 


Infografik Strategie

Mithilfe von Infografiken lassen sich komplizierte Zusammenhänge und Informationen einprägsam visuell darstellen. Diese sind jedoch auch aufwendig in der Aufstellung, nehmen zumindest einige Blog und Webseiten-Betreiber an. Jedoch gibt es inzwischen viele einfache Wege, um sich eine gut designte Infografik zu erstellen. Wenn man grafisch versiert ist, kann man hierfür mit InDesign oder Illustrator seiner Kreativität freien Lauf lassen. Wenn nicht, ist das auch nicht schlimm: Im Internet gibt es zahlreiche Drag & Drop Builder mit schon vorgefertigten Vorlagen, die dir die Arbeit erleichtern. Als Beispiel kannst du mal Canva probieren. Ist die Grafik fertig, kannst du dir relevante Seiten suchen, bei denen die Infografik gut reinpassen könnte. Jetzt geht es wieder ans Nachricht schreiben: Biete dem Webmaster, an deine Grafik für einen Link auf deinen Artikel bereitzustellen.


Hast du alle Schritte befolgt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis du an die Spitze der Suchergebnisse kletterst. Sei nicht frustriert, wenn es ein wenig dauert, Google benötigt immer etwas Zeit, um Änderungen oder auch neue Backlinks zu registrieren.

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