EIN PRAKTIKUM, DAS IN ERINNERUNG BLEIBT

Unser erster monat
bei lemonize

Eindrücke, Erfahrungen und viel Gelerntes

Quitsch grüne Wände, die im Licht der Sonne noch farbenfroher wirken, der Blick auf das Ulmer Münster vom Besprechungsraum und Glasflächen, wohin das Auge reicht. Das war unser erster Eindruck, als wir Anfang März das Bürogebäude der Lemonize GmbH in der Kleiststraße in Ulm betreten haben. Hier werden wir die nächsten sechs Monate verbringen. Der Praxisbezug unseres Studiengangs Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation der Hochschule Neu-Ulm ist sehr hoch. Das vierte Semester verbringen deshalb alle Studenten innerhalb eines von ihnen gewählten Unternehmen, um dem Erlernten im alltägliche Berufsleben Anwendung zu verschaffen und einen Einblick in das Leben nach dem Bachelor of Arts an der Hochschule zu bekommen. Der Studiengang selbst baut auf drei großen Säulen auf - der Betriebswirtschaftslehre, der Informationstechnik und dem Marketing/Design. Diese Interdisziplinarität der drei Fachbereiche ist in dieser Kombination in Deutschland einzigartig. Die Absolventen, also wir, setzen genau da an. Unsere berufliche Zukunft liegt in den Schnittstellenpositionen, die in der heutigen Zeit an enormer Bedeutung gewonnen haben. Mit dem Ziel, möglichst viel in diesen sechs Monaten für uns und unsere Zukunft zu lernen, haben wir nach genau solch einer Schnittstelle gesucht - und auch hier bei der Lemonize GmbH gefunden.

Praktikumsstart - Kennenlernen des Teams und der Arbeit

Als IT-Unternehmen mit Fokus auf Marketing und Vertieb bietet Lemonize innovative, individuelle und skalierbare Webpräsenzen und Webanwendungen, Online Produktkonfiguratoren sowie mobile Apps an.
Gemeinsam durchlaufen Daniel und ich, Lara, neue Aufgaben und Herausforderungen bei der Lemonize, über die ich im Folgenden einen Einblick geben möchte.
Mit leichter Überforderung sind wir in den ersten Tag gestartet, der als Einführung in das Unternehmen und seine Struktur bestand. Die internen Organisationstools waren für uns komplettes Neuland. Auch die zentrale, bis in kleinste Detail durchdachte, Online-Verwaltung und Ablage aller Daten war anfangs eine kleine Herausforderung, da auf dem studentischen Laptop doch sehr häufig die Projektaufgaben und Vorlesungsaufschriebe bis Ende des Semesters in der Rubrik "Chaos-Desktop" verweilen. Mit etwas Übung hatten wir den Dreh mit den Programmen, bis zum Ende des Tages, aber raus.

Unsere Arbeit - spannend und abwechslungsreich

In den darauffolgende Woche bekamen wir unsere Aufgaben für das nächste halbe Jahr. Von A bis Z war alles dabei. Die Diversität hat bei uns ins Schwarze getroffen und unsere Motivation und unseren Ehrgeiz geweckt.
Die Unterstützung der Marketing-Aufgaben von Lemonize selbst besteht aus klassichem Styleguide-Design, Visitenkarten, Flyern, Informationsaufbereitung und Schreiben von Artikeln. Seit Januar befindet sich das Büro zentral gelegen, direkt in Ulm. Die Räume sind offen und lichtdurchflutet. Der Blick nach draußen ist von jedem Platz aus gegeben. Auf 200 Quadratmetern, haben die "Programmier-Jungs" und wir "Room To Be Creative". Unseren Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Besonders gefreut haben wir uns deshalb, gleich anfangs bei der Gestaltung der Räume mitwirken zu dürfen. Die grünen Wände in Kombination mit großen Holztischen und den Glaselementen, schafft eine moderne und einzigartige räumliche Atmosphäre. Die Aufgabe "Pimp our Office" umfasst das Design von Glasfassaden innen und außen sowie auch das entwerfen der Tür- und Klingelschilder.
Die unendlich vielen Bildschirme, hinter denen sich unsere Kollege befinden, sind gefüllt mit Codezeilen und der Oberfläche von Magnolia CMS. So ist auch die IT-Welt Bestandteil unseres Alltags geworden und wir schnuppern in die einzelnen technischen Fachgebiete rein. HTML-Tags, CSS, CMS  sind nur ein kleiner Bestandteil der Bereiche, in denen wir unser Wissen vertiefen dürfen. Auch wenn Daniel, der gegenüber von mir versteckt hinter zwei Bildschirmen sitzt, ab und an beim Programmieren auch mal flucht, macht es trotz allem enormen Spaß von dem IT-Fachwissen unserer Kollegen zu profitieren. Das Team ist einzigartig, unglaublich lieb und jeder einzelne hat seine individuellen Stärken. Von IoT bis hin zu Websites, die so schnell programmiert sind, das man sich wundert, wie so etwas möglich ist, ist alles dabei. In den regelmäßigen "Impulsvorträgen" werden neue Inhalte, Themen oder Programme von einem Mitarbeiter vor den anderen präsentiert. Auch die Mitarbeiter, die nicht täglich vor Ort sind, sind per Videochat und Telefon immer präsent und erreichbar. Von Moment eins wurden wir herzlich aufgenommen und behandelt wie ein Teil des Teams.

Arbeitsalltag

Unseren beiden Chefs, Vivian und Jens, ist es wichtig, dass jeder von uns seine Stärken einbringen kann. Zudem ermutigen sie uns auch immer wieder neue Dinge mit auszuprobieren. Jeder von uns hat deshalb ein Projekt bekommen, welches er über das nächste halbe Jahr begleiten und auch daran aktiv mitwirken darf. Von Design und QA-Tätigkeiten, bis hin zu unseren eigenen Ideen, ist alles gefordert - und wird auch in noch höherem Maß gefördert. Unserer Kreativität freien Lauf lassen zu können, ist ein Privileg, welches nicht vielen Studenten während ihres Praxissemesters gewährt wird. So wird sowohl von unseren Chefs, als auch Kollegen, viel Zeit, Energie und Geduld in uns und unsere Aufgaben gesteckt.
Und wenn auf meinem Bildschirm das Wort Urwald oder Aquarium auftaucht, dann ist das keinesfalls wegen des nächsten geplanten Sonntagsausflug's, sondern es handelt sich um den nächsten Besprechungsort des "Weekly" oder "Daily". Hier dürfen wir einmal die Woche, beziehungsweise täglich, unsere Ergebnisse präsentieren, pitchen und gemeinsam mit unseren Chefs Ideen sammeln und brainstormen.
Die anfängliche Unsicherheiten haben sehr schnell gelegt. Alleine was wir aus dem ersten Monat an Wissen und Erfahrung sammeln konnten ist enorm. All die gelernte Theorie der ersten drei Semester in die Praxis umzusetzen ist vielseitig. Einige Dinge, von denen wir gedacht hätten, dass wir sie nie brauchen, laufen uns jetzt beinahe täglich über den Weg und andere dafür gar nicht. Selbst die unterschiedlichen Farbsysteme aus dem ersten Semester haben sich bewährt.
Wenn Dani, wie gerade in diesem Moment, zwischen seinen Bildschirmen zu mir auf die andere Seite linselt und unsere Mägen einen Wettkampf führen, welcher wohl den ersten Preis im Knurren bekommt, dann ist das, weil das Mittagessen ansteht und der Duft von frischem Essen in die Nase steigt - Pasta Monday! Einmal die Woche wird gemeinsam gekocht und gegessen, auch die IT-Abkürzungen der Kollegen beim Mittagessen sind keine Hieroglyphen mehr. Der Zusammenhalt und der offene Umgang ist etwas, was wir sehr wertschätzen.
Die interne Struktur basiert auf flachen Hierarchien und einem ehrlichen und vertrauensvollen Umgang. Trotz manchmal stressigen Deadlines und hoher Konzentration, ist das Arbeitsklima fröhlich und angenehm.
Wir freuen uns auf die nächsten Monate und Projekte, die auch wenn sie manchmal Nerven und viel Zeit in Anspruch nehmen - ich sage nur einzelne Pixel zählen beim Screendesign. Doch der Arbeitsalltag birgt immer eine neue spannende Herausforderungen, an denen wir stetig wachsen und der Spaß dabei niemals zu kurz kommt.  

Dir hat der Artikel gefallen und Du bist auf der Suche nach einem Job oder einer Abschlussprüfung? Dann bewirb Dich bei uns!

Kontaktieren Sie uns
Schau dir jetzt alle offenen Stellen an.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Eine Case Study anfordern